Pressemitteilung Inter MS Niedersachsen

Pressemitteilung Ministerium Niedersachsen Intersexuelle Menschen

TOP „Lebensbedingungen intersexueller Menschen verbessern“
Sozialministerin Cornelia Rundt: „Intersexuelle Menschen gehören in die Mitte
der Gesellschaft“

Das Geschlecht von Kindern und Jugendlichen lässt sich nicht immer auf den ersten Blick feststellen. Umso wichtiger ist es, dass begleitende und unterstützende Strukturen in der Jugendhilfe Eltern von intersexuellen Kindern unterstützen und ein offenes und wertschätzendes Klima für betroffene Kinder und Jugendliche erzeugen.

„Alle Menschen haben das Recht, sich frei zu entfalten und ihre Persönlichkeit zu entwickeln. Intersexuelle Menschen sollen selbstverständlich in der Mitte der Gesellschaft leben können“, sagte Niedersachsens Sozial- und Familienministerin. Als zuständige Fachministerin freut sie sich über einen entsprechenden, einstimmigen Beschluss auf der Jugend- und Familienministerkonferenz der Länder, das Thema der Intersexualität in die Fort- und Weiterbildung der Fachkräfte der Frühen Hilfen und der Kinder- und Jugendhilfe zu integrieren.

Niedersachsen ist das erste Bundesland, das sowohl Selbsthilfestrukturen zur Intersexualität als auch eine qualifizierte Beratung durch intersexuelle Menschen mit jährlich 40.000 Euro unterstützt. Weitere 70.000 Euro stehen für eine landesweite Akzeptanzkampagne bereit.

Von Intersexualität wird gesprochen, wenn ein Mensch nicht eindeutig dem weiblichen oder männlichen Geschlecht zugeordnet werden kann. Dabei ist Geschlecht ein mehrdeutiger Begriff und umfasst sowohl körperliche Geschlechtsmerkmale als auch das soziale, kulturelle und psychische Geschlecht eines Menschen.

Die gesamte Pressemitteilung kann hier eingesehen werden.

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